Atlanta
Zum Abschluss der Reise ging es noch für knapp 3 Tage nach Atlanta. Welch ein starker Kontrast zu Südamerika: Große moderne Hochhäuser, extrem breite und saubere Straßen und natürlich zurück auf der Nordhalbkugel und somit im zurück im Winter.
Atlanta ist der Hauptsitz für einige bedeutende US Firmen (wie Coca Cola, CNN, Delta Airles, UPS und viele mehr). Für mich natürlich ein Highlight „The World of Coca Cola“. Da ich ja recht viel Cola trinke, hätte ich es zwar fair gefunden in dieses Museum umsonst zu gehen, aber leider musste auch ich 16 Dollar Eintritt zahlen. Das Museum selbst ist jetzt eigentlich nicht so umwerfend – aus meiner Sicht hauptsächlich Werbung für Coca Cola. Richtig klasse ist allerdings, dass man am Ende des Museums rund 60 verschiedene Softdrinks des Unternehmens probieren kann. Neben verschiedensten Cola Sorten, vor allem andere Softdrinks welche nach Kontinent sortiert waren. Stellvertretend für Deutschland stand übrigens Mezzo Mix. Allerdings muss ich auch zugeben, dass wenn man so viele verschiedene Softdrinks probiert (und ich hab mir wirklich extrem viel Mühe gegeben wenig auszulassen) der Geschmack am Ende sogar etwas Abstoßendes bekommt.
Außerdem habe ich in Atlanta neben Shopping noch an einer Tour durch das Hauptquartier von CNN teilgenommen. Interessante Einblicke in das Wirken eines der größten Nachrichtensenders weltweit. Am letzten Abend gab es im Little Five Points Theater sogar noch etwas Kultur. Es ging in das – doch recht lustige - Stück „Waffle Palace“. In den Südstaaten sind „Waffel Houses“ ziemlich verbreitet und bieten günstige Snacks wie Toasts und natürlich verschiedene Waffeln an und haben dabei einen eigentümlichen Charme. Das Stück erzählt - etwas übertrieben und auf sehr lustige Weise - was in diesen Orten so passieren kann und welche Charaktere dort aufeinander treffen.
Übernachtet habe ich diesmal übrigens das erste Mal über Airbnb. Auf dieser Webseite bieten Privatleute von einer kleinen Ecke in der eigenen Wohnung bis hin zu ganzen Wohnungen Übernachtungsmöglichkeiten an. So bin ich in einem Haus gelandet, was rein für Airbnb-Kunden von der Gastgeberin betrieben wird. Sehr schön eingerichtet, gut gelegen und preisgünstig – daher werde ich Airbnb sicher mal wieder in Anspruch nehmen.
Um auch mal wieder etwas Negatives zu sagen: Was mich ziemlich nervt in den USA ist, dass du ständig und überall gefragt wirst wie es dir geht und auch wenn die Antwort nicht wirklich Interessiert man ja immer etwas drauf sagen musst. Das andere woran ich mich erst einmal wieder gewöhnen musste und was ich nie mögen werde ist, dass die Preise fast immer ohne Mehrwertsteuer ausgeschrieben sind. So werden aus schönen „glatten“ Beträgen wie 7,99$ eben immer ungerade 8,63$.
Das war es nun leider erst einmal für unbestimmte Zeit von meinem Reiseblog (keine Angst irgendwann bin ich sicher wieder unterwegs). Vielen Dank an alle interessierten Blogleser und bis Bald.
LG Rico

