Unterwegs im Flugzeug, Zug, Bus, Auto, Motorrad, Schiff und nicht zuletzt zu Fuß (wobei ich ein Paar Flipflops und ein paar Straßenschuhe niedergelaufen habe). Geschlafen in Hostels, in eigener WG in Sydney, im Auto, im Zug, im Schiff, im Flugzeug, in Flughäfen, in Parks, an Stränden, im Zelt und bei Couchsurfern so geht nun leider eine wunderschöne und lange Reise zu Ende. Ich weiß nicht wie viel Kilometer ich dabei genau zurückgelegt habe aber es müssen einige gewesen sein!
Auch wenn diese Reise nicht meine Persönlichkeit verändert hat, so bescherte sie mir unglaublich viele Erfahrungen, Eindrücke und Erinnerungen. Mit jedem Schritt den man in unbekanntes Land setzt erweitert man seinen Horizont - sowohl bewusst als auch unbewusst. Dies ist unbezahlbar und etwas worauf ich mein ganzes Leben zurückschauen kann!
Sicher sind viele Begegnungen oft oberflächlich und laufen nach dem gleichen Schema ab: „Wo bist du her? Wo gehst du hin? Was machst du so?“. Oft genug trifft man jedoch auch auf außergewöhnlich interessante Gesprächspartner aus allen Ecken der Welt, die Ihre eigene spannende Geschichte mit sich tragen und wo es nach einiger gemeinsamer Zeit schade ist „Auf Wiedersehen“ zu sagen!
Faszinierend auf der einen Seite die Unterschiede zwischen den Kulturen zu erleben aber auf der anderen Seite auch zu lernen, dass wir doch alle eins gemeinsam haben: Wir sind Menschen und egal ob wir in China, Australien oder in Deutschland geboren worden so sind wir doch in erstaunlich vielen Dingen ähnlich.
Sicher ist diese Art von Reisen auch nicht für jeden etwas. Oft wusste ich bis zum Abend nicht genau wo ich schlafen werde, wann ich das nächste Mal etwas bezahlbares zu Essen finde, wann ich mal wieder eine Waschmaschine zur Verfügung habe und so weiter. So lange man allerdings Geld hat und dank unserer wunderbaren Technik große Entfernungen so bequem zurücklegen kann und theoretisch zu jeder Zeit übers Internet Kontakt in alle Ecken der Welt hat, sind ein paar kleinere Einschränkungen mehr als akzeptabel. Entlohnt wird man mehr als tausendmal mit Eindrücken, Gesprächen und Erfahrungen.
Ich bin überaus dankbar die Möglichkeit zu dieser Reise gehabt zu haben und bereue keinen einzigen Euro den mich dieser Trip gekostet hat. Vielleicht nicht ganz war: für 8 km/h zu schnell fahren in Australien musste ich über 200 Dollar bezahlen! Aber naja was soll‘s, bei uns wäre bei 108 statt 100 km/h wahrscheinlich noch gar nichts passiert aber Australien ist nun einmal eines der teuersten Länder der Welt!
Ich danke allen Freunden die ich wieder treffen konnte, allen Leuten die ich neu kennen gelernt habe und jedem der mir wie auch immer geholfen hat, für die schöne Zeit und für unzählige schöne Erinnerungen!
Vor 1 Monat
